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Rückblick auf den Wahlsonntag

Rückblick auf den Wahlsonntag

Ein mit Spannung erwarteter Wahlsonntag ist Geschichte. Die Bezirkspartei dankt allen Wählerinnen und Wählern, die zum Ausgang des Wahlresultates beigetragen haben. Die von der FDP anvisierten die Ziele wurden nicht er-reicht. Statt eines Sitzgewinnes bei den Nationalratswahlen resultiere ein Sitzverlust und auch Thierry Burkart schaffte die Wahl in den Ständerat nicht im ersten Wahlgang.

Positive Bilanz
Die Bezirkspartei zieht trotzdem eine positive Bilanz. Der Wählerverlust im Be-zirk von 0.93 Prozent liegt unter dem Kantonsmittel von 1.59 Prozent. Geringer fiel der Verlust nur in den Bezirken Brugg und Rheinfelden. Das erfreuliche Ergebnis ist Kandidatur von Claudia Hauser zu zuschreiben. Mit ihrem enga-gierten Wahlkampf, ihrer Vernetzung im Bezirk und im Kanton hat sie wesent-lichen zum guten Resultat beigetragen. Hinter Thierry Burkart erreichte sie im Bezirk das zweitbeste Wahlresultat. Gegenüber 2015 konnte sie 3 Prozent zu-legen. Auch kantonsweit stieg sie in der Wählergunst. Ihr Bekanntheitsgrad zeigt sich auch im hohen Anteil an Panaschierstimmen. Von den Total 1868 Stimmen aus dem Bezirk Zurzach stammt fast die Hälfte von anderen Listen.
Weniger Panaschierstimmen
Ein Grund für den Verlust auf Bezirksebene, ist dem Umstand zu zuschreiben, dass 2015 nebst Thierry Burkart auch Philipp Müller kandidierte. Müller holte weit über die Parteigrenzen hinweg sehr viele Panaschierstimmen. Matthias Jauslin vermochte bei diesen Wahlen den Ausfall nicht zu kompensieren. Einfluss hatte aber auch die Klimadiskussion. Nebst den fehlenden Panaschier-stimmen ist ein Teil auch der Abkehr von Wählerinnen und Wählern zur GLP zu zuschreiben. Für die Bezirkspartei nicht ganz unerwartet kam der Stimmen-zuwachs bei der CVP. Das Konzept mit den regionalen Unterlisten ging auf. Die Personen auf den Unterlisten wirkten als aktive Wahlhelfer und trugen wesentlich zur Mobilisierung bei.
Geringere Wahlbeteiligung
Überrascht ist die Bezirkspartei jedoch von der geringen Stimmbeteiligung. Sie sank von 50.3 auf 45,2 Prozent, eine Entwicklung, welche man aufgrund der Klimadiskussion nicht erwartet hätte. Die Bezirkspartei bezweifelt, dass die schweigende Mehrheit die von den Grünen euphorisch verlangten, sofortigen Klima-Massnahmen auch goutieren werden. Im Klimabereich werden die Vertreter der FDP Aargau den eingeschlagenen Weg beibehalten. Klimaschutzmassnahmen müssen wirtschaftlich tragbar, ökologisch wirksam, ökonomisch vertretbar und sozial verträglich sein. Massnahmen, nur um das schlechte Gewissen zu beruhigen oder die lediglich zu einer Geldumverteilung führen, lehnt die FDP ab. Problemlösungen sind aber bei der Altersvorsorge, dem Gesundheitswesen, der Beziehung zu Europa und im Bildungsbereich dringlich. Die FDP wird sich und unter Beachtung derselben Grundsätze wie beim Thema Klima für gute Lösungen einsetzen.
Thierry Burkart tritt nochmals an.
Weder beim Ständerat noch beim Regierungsrat kam eine Wahl zu Stande. Thierry Burkart tritt für die Ständeratswahl nochmals an. Der Wahlausgang ist aber trotz des guten Resultats im ersten Wahlgang noch völlig offen. Die Bezirkspartei wird alles daransetzen, ihn im 2. Wahlgang zu unterstützen. Jeanine Glarner hat sich entschieden, auf eine Kandidatur für den 2. Wahlgang in den Regierungsrat zu verzichten. Am Parteitag der FDP Aargau von gestern Abend wurde die Nomination von Thierry Burkart mit Akklamation bestätigt und Jeanine Glarner für ihren Einsatz ein grosses Dankeschön ausgesprochen.

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